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Interessantes über den Sozialdienst katholischer Frauen Jülich e.V.

Chronik über 50 Jahre SkF Jülich von 1960 bis 2010: hier

2011

10.01.2011 Sparkasse spendet für die «Spiel- und Lernstube Nord»

03.07.2011 Das Wetter hindert nicht mehr am Spiel in der Spiel- und Lernstube Nord.

08.08.2011 Von Langeweile keine Spur

09.12.2011 Sparkasse Düren spendet 1500 Euro an Lerngruppe

14.12.2011 Unterhaltung mit Lerneffekt

 

2010

07.02.2010 Einladung zur Kindersitzung der Karnevalsgesellschaft Maiblömche

12.03.2010 Lions Club: Das Geld bleibt im Jülicher Land

19.03.2010 Sonnendurchflutete Räume fürs Lernen und Spielen

06.04.2010 Projektwoche "Dschungelbuch" in der Offenenganztagsgrundschule Jülich-Süd

17.09.2010 Jubiläumsfeier zum 50 Bestehen "SkF 1960 - 2010"

13.12.2010 Enrichment Technology unterstützt SKF in Jülich

15.12.2010 Innecken-Prüss-Stiftung besuchte die Spiel- und Lernstube NORD

 

2009

18.08.2009 Strahlende Gesichter «Links der Rur»

21.12.2009 Enrichment Technology unterstützt SkF in Jülich

 

2008

27.01.2008 Die KG Maiblömche möchte alle in den Karneval integrieren

21.02.2008 Süße Spende für die Lernstube des SkF

23.03.2008 Mach Dich stark für starke Kinder

20.04.2008 Spende für die Spiel- und Lernstube

10.05.2008 Bücher und Kaufmannsladen für SkF Spiel- und Lernstube

10.07.2008 Mehr als ein Briefkasten für Wohnungslose

05.08.2008 Dank der Spende in die Erholung

24.08.2008 Sommerfest "Links der Rur"

16.09.2008 Straßenfest links der Rur: Kuchen, Gegrilltes und Kinderschminken

17.12.2008 Enrichment Technology unterstützt SKF in Jülich

2007

08.03.2007 Lich-Steinstraß. Das Dreigestirn der KG Maiblömche Lich-Steinstraß schenk Kamelle.
17.03.2007 Hilfe auf vielen Bildern sichtbar (Spende von Metzeler Plastics)
17.03.2007 Eine komplette Klasse fehlt (Ausbau der Offenen Ganztagsschule in der KGS)
22.03.2007 SkF bietet weiteres Betreuungsangebot Pfarre St. Franz Sales / Artilleriestraße
16.04.2007 Anmeldungen für Offene Ganztagsschule an der KGS Jülich erbeten
03.06.2007 Spielend Deutsch lernen Viele kommen zum neuen Betreuungsangebot des SKF Pfarre St. Franz Sales / Artilleriestraße
23.06.2007 Erdbeeren bringen saftige Spende
05.07.2007 Der SkF sucht Ehrenamtler
06.08.2007 Der erste Schultag lässt niemanden kalt
01.09.2007 Straßenfest Linzenicherstraße
02.09.2007 39. Sales Kinderfest der Pfarrgemeinde St. Franz Sales
03.09.2007 Mit nur elf Kindern gestartet: Offene Ganztagsschule an KGS

08.09.2007 Auch das Lernen geht durch den Magen

14.09.2007 Spielefest in der Schweitzerstraße

03.11.2007 Tag der offenen Tür an der Katholischen Grundschule Jülich - 40 Jahr Feier-

14.11.2007 Erlös des Straßenfests geht an Spielstube

24. bis 28. Sept. 2007 Großzügige Spende der Firma Metzeler Plastics aus Kirchberg ermöglicht Ferienfahrt

27.11.2007 Mach dich stark für starke Kinder

30.11.2007 Weihnachtsbasar in der Spiel- und Lernstube "Links der Rur" in der Gartenstraße 8

09.12.2007 Baum erfüllt Kinderwünsche

 

14.12.2011 Unterhaltung mit Lerneffekt

Dank zahlreicher Spenden besuchen Jugendliche belgischen Freizeitpark

Sie trainierten ihr Sozialverhalten und hatten ganz viel Spaß dabei: Jugendliche im Freizeitpark Worriken. Foto: privat

Jülich. Mit einer aufregenden Kletterpartie im Hochseilgarten des Sport – und Freizeitzentrums Worriken (Belgien) begannen drei äußerst sportlich aktive Ferientage für die Jugendlichen der Spiel- und Lernstuben des Sozialdienstes katholischer Frauen Jülich.

Unter fachlicher Anleitung eines ausgebildeten Sportlehrers hatten 16 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 16 Jahren die Möglichkeit, verschieden Sportarten auszuprobieren. Hierzu gehörten zum Beispiel das eher unbekannte Mannschaftsspiel „Kin-Ball“, bei dem die Jugendlichen auf amüsante Art und Weise mit einem „Riesenball“, der einen Durchmesser von 122 cm hatte, ihre Sozialkompetenzen trainierten. Auch beim „Intercross“, dem indianischen Ballspiel aus Kanada, schnellten die Jugendlichen mit ihren Schlägern durch die Halle und warfen die Bälle kreuz und quer durch die Luft. Genauso gab es aber auch Einführungskurse in klassische Sportarten wie Tennis und Schwimmen, die die Jugendlichen begeistert annahmen.

Großen Mut zeigten die Teilnehmer bei einer 20 Meter langen und 90 Meter hohen Seilrutschfahrt über den Stausee Bütgenbach, bei der die Jungen und Mädchen, selbst gesichert voller Stolz von der Gruppe am anderen Ende aufgefangen wurden.

(Quelle: Achener Zeitung, Online Ausgabe vom 14.12.2011 Foto: privat)

09.12.2011 Sparkasse Düren spendet 1500 Euro an Lerngruppe

Mit dem Geld werden neue Möbel angeschafft

Jülich. Unmittelbar vor Beginn der Adventzeit erreichte die Vorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Jülich, Renate Wilden, eine freudige Nachricht. Die Sparkasse Düren wird die Ausgestaltung der Hausaufgabenräume der Spiel- und Lernstube an der Schweizer Straße finanziell unterstützen.

Dank einer Spende in Höhe von 1500 Euro kann neues und Kind gerechtes Mobiliar für die beiden Hausaufgabengruppen der Jahrgänge drei bis fünf angeschafft werden. Die Freude hierüber ist besonders bei den Kindern groß, da die vorhandenen Tische und Stühle bereits sehr alt sind und geraume Gebrauchsspuren aufweisen.

Nun können dank der finanziellen Unterstützung geeignete Möbel hinsichtlich der individuellen Bedürfnisse der Kinder ausgesucht und bestellt werden. Dabei ist zum Beispiel eine altersentsprechende Tisch- und Stuhlhöhe der Möbel zu beachten. Sicherlich werden dann zukünftig die Hausaufgaben mit noch mehr Freude erledigt werden als bisher.

Sechs Gruppen

Die geplante neue Ausgestaltung aller Räume, insgesamt vier Hausaufgabengruppen und zwei Spielgruppen, kann somit bereits in zwei Gruppen realisiert werden.

Ganz herzlich bedanken sich die Kinder, die ehrenamtlichen und beruflichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des SkF Jülich beim Vorstand der Sparkasse Düren. Der Dank gilt insbesondere Prof. Dr. Herbert Schmidt und Udo Zimmermann.

(Quelle: Achener Zeitung, Online Ausgabe vom 09.12.2011)

08.08.2011 Von Langeweile keine Spur

Jülicher SkF mit 28 Kindern der Lernstuben auf Tour

Jülich. Mit Beginn der Sommerferien startete das Ferienprogramm des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Jülich mit 28 Grundschulkindern aus den drei Spiel- und Lernstuben (Schweizer-, Garten und Berliner Straße).

Mit großem Interesse erkundeten die Kinder gemeinsam mit ihrem Naturführer, Dr. Heribert Schwarthoff, die Pflanzen- und Tierwelt im nahe gelegenen Wallgraben der Zitadelle.

Nach dem Anfertigen ihrer Herbarien und gemeinsamen Spielaktionen stärkten die Kinder sich bei einer hausgemachten, libanesischen Pizza. Diese Spezialität wurde extra von Flau Alawie in einem libanesischen Backofen zubereitet.

Frühstück zum Abschluss

Mit Wettspielen im Dunkeln und einer spannenden, kräftezehrenden Nachtwanderung ging es weiter. Anschließend lauschten die Kinder erschöpft einer lustigen Gutenachtgeschichte und verbrachten eine kurzweilige Nacht in der Spiel- und Lernstube Nord.

Der zweite Tag endete mit einem ausgiebigen und schmackhaften Frühstück.

Am Montag stand der Besuch

des Brückenkopf-Parks auf dem Programm. Die Teilnahme am „Bewegten Klassenzimmer" ermöglichte es den Kindern, Kanu zu fahren, sich im Bogenschießen zu erproben und die Kletterwand zu bezwingen.

Die Fahrt zum Bubenheimer Spieleland war eine weitere Attraktion der Ferienspiele. Die neu errichtete Bootswasserrutsche wurde von den Kindern begeistert ausprobiert. Den krönenden Abschluss bildete der Ausflug zum „Kernie´s Wunderland" in Kalkar. In Kleingruppen eroberten die Kinder die Wildwasserbahn, die Achterbahn und das Kettenkarussell in schwindelnder Höhe, sowie weitere rasante Fahrgeschäfte.

Die Durchführung der Ferienmaßnahme war nur mit der finanziellen Unterstützung mehrerer Sponsoren möglich. Hierzu zählt die seit vielen Jahren zweckgebundene Spende des Jülicher SPD-Kleiderlädchens. Durch den Erlös des Kuchenverkaufs auf dem diesjährigen Handwerkerinnenmarkt, konnte der größte Wunsch den Familienpark in Kalkar zu besuchen, erst wahr werden. Dank der großzügigen finanziellen Hilfe de Sponsoren hatten die Kinder einen ereignisreichen und schönen Start in die Sommerferien.

(Quelle: Achener Zeitung, Jülich Ausgabe vom 08.08.2011 Foto: privat

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03.07.2011 Das Wetter hindert nicht mehr am Spiel

Garage zum Tischtennisraum umgebaut

Jülich. Neuer Spielraum für die Spiel- und Lernstube Nord.

Dank der tatkräftigen und finanziellen Unterstützung des Ortsvorstehers Jülich Nord Peter Schmitz und des Vorsitzenden der CDU Jülich Nord Alfred Hermes, wurde eine Garage komplett renoviert und kann jetzt als Tischtennisraum genutzt werden. Seit Anfang letzten Jahres ist die Spiel- und Lernstube Nord des Sozialdienst katholischer Frauen, Jülich in der Berliner Straße 109 heimisch. Zurzeit besuchen 52 Kinder und Jugendliche aus dem Nordviertel diese Einrichtung, um ihre Hausaufgaben zu erledigen, zu spielen und zu basteln. Neben vier Hausaufgabengruppen gibt es einen Spielraum. Für die Tischtennisplatte fehlte bisher der Platz, um diese auch bei schlechtem Wetter zu nutzen. Durch die Renovierung der Garage konnte dieses Problem zur Freude aller Tischtennisfans gelöst werden. (red)

(Quelle: Super Sonntag Jülicher Ausgabe vom 03.07.2011 Foto: SkF

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Sparkassenvorstand Professor Dr. Herbert Schmidt (r.) und Landrat Wolfgang Spelthahn (l.) überreichten dem SkF Jülich eine Spende in Höhe von 12.500 Euro. Foto: Kinkel 10.01.2011 Sparkasse spendet für die «Spiel- und Lernstube Nord»

Kreis Düren/Jülich. Große Freude herrschte bei Renate Wilden, Ursula Müller und Berti Gierling vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Jülich. Der Verein, der sich die Unterstützung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen auf die Fahnen geschrieben hat, hat eine Spende in Höhe von 12.500 Euro von der Jugend- und Sportstiftung der Sparkasse Düren bekommen.

Landrat Wolfgang Spelthahn und Sparkassenvorstand Professor Dr. Herbert Schmidt überreichten den Scheck. Der Betrag soll in die Arbeit der im März 2010 neu eröffneten «Spiel- und Lernstube Nord» an der Berliner Straße in Jülich fließen.

Über 50 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren kommen im Augenblick drei Mal wöchentlich in die Lernstube und werden von fünf ehrenamtlichen Helfern und einer Sozialpädagogin betreut. Viele Kinder haben einen Migrationshintergrund und kommen aus kinderreichen Familien. Berti Gierling, leitende Sozialpädagogin des SkF: «Wir bieten ein kostenloses Angebot für die Kinder und Jugendlichen. Viele Eltern haben einfach kein Geld, um ihr Kind in der Offenen Ganztagsgrundschule unterzubringen. Und die Horte sind ja weggebrochen.»

In der Jülicher Spiel- und Lernstube können die Kinder ihre Hausaufgaben machen, es gibt aber auch Angebote zur Freizeitgestaltung. Außerdem leisten die Mitarbeiter intensive Elternarbeit und stehen zudem auch in Kontakt zu den Schulen und Lehrern. Demnächst soll die Lernstube auch häufiger als an drei Tagen in der Woche öffnen.

Für Spelthahn und Schmidt ist die Spende an den SkF Jülich «gut angelegtes Geld». Schmidt: «Geld, das Jugendlichen zu Gute kommt, hat eine sehr hohe Nachhaltigkeit.»

(Quelle: Jülicher Zeitung; http://www.az-web.de Ausgabe vom 10.01.2011 Foto: Kinkel)

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15.12.2010 Innecken-Prüss-Stiftung besuchte die Spiel- und Lernstube NORD

Zu Beginn der Weihnachtszeit hatte die Spiel- und Lernstube NORD des Sozialdienst kath. Frauen e.V. Jülich überraschenden Besuch. Frau Innecken-Prüss informierte sich vor Ort über die pädagogische Arbeit, die hier für die Kinder/Jugendlichen des Wohnviertels angeboten wird. So erfuhr sie, dass zurzeit ca. 50 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahren die Einrichtung an drei Wochentagen in der Zeit von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr aufsuchen. Unter Anleitung von ehrenamtlichen Lernhelfer /innen und einer pädagogischen Fachkraft werden die Kinder/Jugendlichen bei ihren schulischen Aufgaben begleitet. Natürlich kommen auch Freizeitaktivitäten und Ferienmaßnahmen nicht zu kurz. Da die Einrichtung seit März 2010 ein neues Domizil in der Berliner Straße 109 bezogen hat, freute sich die Vorsitzende Frau Renate Wilden über die finanzielle Unterstützung durch die Innecken-Prüss-Stiftung. Der Sozialdienst kath. Frauen e.V. Jülich möchte sich im Namen der betreuten Kinder und deren Familien auf diesem Wege ganz herzlich danken. (siehe auch: www.innecken-prüss-stiftung.de)

(Quelle Text und Bild: http://www.juelich-magazin.de/)

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13.12.2010 Enrichment Technology unterstützt SKF in Jülich

Jülich, 13. Dezember 2010. Mit einer Spende über 1.000 Euro fördert Enrichment Technology den Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF). Das Geld kommt bedürftigen Kindern und Jugendlichen in Jülich und Umgebung zu Gute. Insbesondere das SKF-Angebot für die Kinder der Spiel- und Lernstuben an der Schweizer Straße in Jülich wird so unterstützt. Durch die Spende unterstreicht Enrichment Technology (www.enritec.de) erneut sein soziales Engagement für die Region.

 

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v.l.nr.: Vorstand 2010: Renate Wilden, Claudia Gerken, Waltraut Cormann, Ursula Müller, Katharina Zimmermann17.09.2010 Jubiläumsfeier zum 50 Bestehen "SkF 1960 - 2010"

Der SkF „besteht auch noch in 100 Jahren"

Sozialdienst katholischer Frauen Julien wird 50 Jahre jung. „Starkes Bedürfnis, für andere zu sorgen". U3-Betreuung schon in 80ern.

Lich-Steinstraß. Mit einer Messe in der Kirche St. Andreas und Matthias begannen die Feierlichkeiten zum Goldjubiläum des Jülicher Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF). Leitmotiv seiner Gründerin Therese Janssen war nach Bekunden von Propst Heinrich Bongard das Luther-Wort: „Auch wenn ich wüsste, dass die Welt morgen zugrunde geht, würde ich noch heute meinen Apfelbaum pflanzen".

Auch die anstelle einer Lesung vorgetragene Geschichte „Gefährten oder Tod" rief die notwendige Solidarität und Verantwortung für nachfolgende Generationen ins Gedächtnis. In seiner Predigt analysierte der Propst die Ursachen, warum Opfer zu Tätern werden: „Kein Mensch kann ohne die Liebe eines anderen Menschen leben". Christen hingegen, sind „von ihrer Taufe her berufen, für andere da zu sein". Besonders Frauen haben „das starke Bedürfnis, für andere zu sorgen".

Der Priester dankte für den sozialen Dienst der katholischen Frauen, die er bereits seit 26 Jahren begleitet. In der anschließenden Feierstunde mit zahlreichen Gästen aus dem öffentlichen Leben und einem anspruchsvollen musikalischen Rahmenprogramm durfte der Blick zurück nicht fehlen: Therese Janssen gründete am 1. August 1960 den „Katholischen Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder". Anlass war für sie das Fehlen einer „katholischen Fürsorgerin", auch fühlte sich niemand für die Jugendfürsorge zuständig. Der Verein, der seit 1968 Sozialdienst katholischer Frauen heißt, etablierte sich in der Öffentlichkeit und den politischen Gremien. Im Zuge des Kooperationsaufbaus mit dem Kreisjugendamt verpflichtete er sich zur Erziehungsbeistandschaft und vermittelte Vormundschaften. Rasch traten Ehrenamtlerinnen an die Stelle der Vereinsvormundschaft, eine hauptamtliche Fachkraft übernahm die Begleitung und Vermittlung in Pflege- und Adoptionsfamilien. Ende 1970 beschäftigte sich der Kreistag, in dem Janssen Mitglied war, mit der Einrichtung eines Beratungsangebotes in Julich. Besonderer Handlungsbedarf herrschte in der Schweizer Straße, wo unzureichende Wohnverhältnisse besonders kinderreiche Familien in eine Außenseiterposition drängten.

Erste Spiel- und Lernstube

1974 entstand dort die erste Spiel- und Lernstube, in der „Hilfe zur Selbsthilfe" praktiziert wurde. Stetig wuchsen sowohl Betreuungsumfang als auch Betreuungs- und Beratungsangebote in wachsenden Räumlichkeiten. Therese Janssen legte nach 25-jährigem Engagement den Vorsitz nieder, ihre Nachfolgerin wurde Finni Kranen. Die viel gepriesene „U-3-Betreuung" gab es beim SkF bereits Ende der 80er Jahre. 1990 erfolgte der Umzug ins Caritashaus in der Stiftsherrenstraße.

Unter Vorsitz von Gerdi Timberg entstand die zweite Spiel-und Lernstube „Links der Rur". Seit 2004 hat Renate Wilden den Vorsitz inne. Ein Jahr später übernahm der SkF Julich die Trägerschaft der beiden Gruppen der neu eingerichteten Offenen Ganztagsgrundschule Jülich-Süd, 2007 die der katholischen Grundschule Jülich. Im selben Jahr nahm die Spiel- und Lernstube Nord ihre Arbeit auf. „Der Sozialdienst besteht auch noch in 100 Jahren, damit Menschen heranwachsen können, die selber Liebe geben" - davon ist Propst Bongard überzeugt. (ptj) (Quelle: Aachener Zeitung Ausgabe Jülich vom 20.09.2010)

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06.04.2010 Projektwoche "Dschungelbuch"  in der Offenenganztagsgrundschule Jülich-Süd

In der ersten Woche der Osterferien starteten17 gut gelaunte und interessierte Grundschulkinder in der Offenen Ganztagsgrundschule Jülich-Süd das Projekt „Dschungelbuch“. Zu Beginn eines jeden Tages stärkten sich die Akteure zunächst bei einem gemütlichen und natürlich gesunden Frühstück. Eine Einführung in die Geschichte des Jungen Mogli, erfolgte durch das gemeinsame Anschauen des Films „Das Dschungelbuch“.

Im Anschluss begann das große Planen: Wie können wir die Geschichte aufführen? Wer wird welche Rolle übernehmen? Wie sehen unsere Kostüme aus? Wie gestalten wir das Bühnenbild? Es galt also eine ganze Menge zu überlegen! So bildeten sich rasch die Gruppen der Schauspieler, der Bühnenbilder usw., denn zum Abschuss der Woche war eine Aufführung geplant. Die Kinder waren mit Feuereifer, Elan und Ausdauer während der Vorbereitungen dabei. Jedes Kind konnte seine Ideen und Vorschläge in die Gruppe einbringen. Von Tag zu Tag stieg natürlich die Anspannung, aber auch die Vorfreude mit Blick auf die Aufführung, denn alle Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde waren eingeladen. Hierzu wurden tolle Einladungskarten gebastelt. Endlich war es so weit, der Tag der Aufführung war da! Die geladenen Gäste waren der Einladung gefolgt und dankten allen Akteuren mit einem großartigen Applaus. Die Projektwoche wurde von den Mitarbeiterinnen der Offenen Ganztagsgrundschule Jülich Süd Frau Farber, Frau Busch, Frau Römerscheid und Frau Ali geplant, begleitet und durchgeführt. Ganz herzlich möchten wir uns auch an dieser Stelle für die Unterstützung von Frau Freudenthal bedanken.

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Propst Heinrich Bongard segnet die neuen Räume der Spiel- und Lernstube im Nordviertel ein. Foto: Schenk 19.03.2010 Sonnendurchflutete Räume fürs Lernen und Spielen

Jülich. «Der Sozialdienst Katholischer Frauen ist ein Glücksfall für Jülich - ein Geschenk an die Stadt», sagte Propst Heinrich Bongard bei der Einsegnung der neuen Spiel- und Lernstube im Nordviertel. Seit Anfang März ist die Einrichtung vom dreijährigen Kellerdasein im Sales-Pfarrheim ans Licht gekommen und hat ihren Betrieb an der Berliner Straße 109 aufgenommen.

Sonnendurchflutet sind die Räume und neben den Nutzmöbeln - ausreichend Schreibtischen - ist das Spielzimmer mit drei herrlich saftiggrünen Sitz- und Fletzmöbeln bestückt. Diese laden ein zum Entspannen, Lesen und Klönen.

Begeistert haben nicht nur Kinder und Eltern dieses neue Domizil aufgenommen, selbstverständlich sind vor allem auch die vier Frauen und zwei Männer im Ehrenamt des SkF begeistert von den vier Hausaufgabenräumen, die eine altersdifferenzierte Betreuung ermöglichen, der Küche mit Koch- und Backgelegenheit sowie dem rasenbegrünten Innenhof, der Gelegenheit zum Außenspiel bietet.

Renate Wilden, Vorsitzender des SkF, dankte nicht nur den vielen Unterstützern in Sach- und Geldleistungen, sondern auch dem Vermieterehepaar Schwierzena für die Räume, die - nach der Schweizer Siedlung und Links der Rur nun im Nordviertel die Einrichtung der dritten Spiel- und Lernstube des SkF ermöglicht hatten. Ganz im Sinne der Gründerin Agnes Neuhause, deren Credo es war «Es gibt keine hoffnungslosen Fälle».

Sitzecke im Spielraum; Foto Gerken40 Kinder aus sechs Nationen im Alter von 6 bis 17 Jahren finden hier Unterstützung. 13 Grundschüler, 10 Hauptschüler, 6 Realschüler, 1 Gesamtschüler und 6 Gymnasiasten kommen dienstags, mittwochs und donnerstags von 16 bis 18.30 Uhr zum Hausaufgabenmachen und Lernen und können nach getaner Pflicht gemeinsam spielen.
Wer Interesse an der Mitarbeit oder an einer Betreuung für seine Kinder hat meldet sich telefonisch unter 02461-50453 in der Geschäftsstelle. Wer den SkF finanziell unterstützen möchte kann dies bei der Sparkasse Düren (BLZ 395 501 10) per Spende auf das Konto 56697 tun.

 (Quelle: Jülicher Zeitung; http://www.az-web.de Ausgabe vom 01.04.2010 Foto: Schenk)

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Einweihung der Spiel- und Lernstube im Nordviertel

Zum Frühlingsbeginn wurde im Nordviertel die neue Spiel- und Lernstube des Sozialdienst katholischer Frauen e.V., Jülich offiziell eingeweiht Propst Bongard, langjähriger geistlicher Beirat des SkF, nahm in Anwesenheit zahlreicher Gäste und Vertreter/innen kirchlicher und öffentlicher Institutionen die Einsegnung vor. Vor etwa drei Jahren reagierte der SkF auf den hohen Bedarf einer Hausaufgabenbetreuung und errichtete im ehemaligen Discoraum des Pfarrheims Franz Sales den Grundstein für eine neue Einrichtung. Die Anmeldezahlen der Kinder und Jugendlichen stiegen stetig, so dass die Räumlichkeit nicht mehr ausreichte. Mit Hilfe von Spendern und Förderer ist es nun gelungen, einen Bungalow in der Berliner Straße 109 zu mieten und ihn in eine Spiel- und Lernstube zu verwandeln. Rund 40 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 - 17 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund besuchen zurzeit die Einrichtung, um ihre Hausaufgaben zu erledigen. Dieses Betreuungsangebot ist für die Familien des Wohnviertels kostenlos. Das großzügige Raumangebot bietet auch die Möglichkeit zum Spielen, Basteln, Kochen und anderen Freizeitaktivitäten. Bildungspolitische Ziele wie -Chancengleichheit und Integration werden durch die pädagogische Arbeit in der Spiel- und Lernstube konkret unterstützt. Eine Besonderheit der Spiel- und Lernstube ist, dass sie sich sowohl an Grund-, Haupt-, Real- und Förderschüler als auch an Gymnasiasten richtet. Durch das gemeinsame Lernen und Spielen wird jedes einzelne Kind in seinen kognitiven und sozialen Kompetenzen gefördert. Der SkF Jülich dankt allen, die mit finanziellen Mitteln, Engagement und Ausdauer an dem Aufbau der Lernstube beteiligt waren und sind. Ein besonderer Dank gilt der Nachbarschaft, die die Spiel- und Lernstube wohlwollend aufgenommen hat.

 

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12.03.2010 Lions Club: Das Geld bleibt im Jülicher Land

Sind dankbar für den Erfolg der «Löwen»-Aktionen: Club-Präsident Heiner Roemer, Activity-Beauftragter Manfred Vogels, Manfred Bender, Vorsitzender des Lions-Hilfswerks, und die Vertreter der sozialen Einrichtungen. Foto: Beyß Jülich. 18 Schecks im Gesamtwert von 20000 Euro - das war die erfreuliche Bilanz aus den Aktionen des Lions Clubs Juliacum, die traditionell zum Jahresende organisiert werden. Der Verkauf der «Jülicher Adventskalender» sowie die Weihnachtsmarkt-Tombola sichern auch in diesem Jahr wieder soziale regionale Projekte für Kinder, Jugendliche und Senioren.

«Das Geld bleibt, wie angekündigt, auch diesmal wieder im Jülicher Land», erklärte Lions-Sekretär Manfred Schulz bei der Scheckübergabe an die Vertreter der sozialen Einrichtungen. Jede von ihnen stellte sich kurz vor und berichtete, in welche konkreten Projekte das Geld fließen wird. So plant zum Beispiel der Förderverein der Kita «Rappelkiste» die Außenanlage um den zweiten Teil eines Klettergerüsts zu ergänzen.

«Wir möchten im Sommer ein internationales Workcamp ausrichten», erzählte Steffi Arndt von der Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde. Und auch der Kindergarten «Auf der Bastion» kann das Geld gut gebrauchen. «Wir richten im August 2010 eine integrative Gruppe ein», so Kiga-Leiterin Ingrid Schröder.

«Mit dem Geld können wir heilpädagogisches Spielmaterial anschaffen, das sehr teuer ist.» Die Senioreneinrichtungen planen die Spenden des Lions Club vor allem für Ausflüge und Feste ein. Der Vorsitzende des Lions-Hilfswerks Jülich, Manfred Bender, erinnerte an die drei wichtigen Säulen der Aktionen. «Wir danken zuerst den Sponsoren der ausgelobten Preise», so Bender.

«Aber auch ohne die Käufer der Kalender und der Tombola-Lose wäre das alles nicht möglich gewesen.» Zuletzt bedankte er sich bei den Mitgliedern des Lions Club, die sich engagiert um den Verkauf von Kalendern und Losen gekümmert hätten.

Insgesamt neun Kinder-und Jugendprojekte sowie neun Projekte im Bereich der Seniorenarbeit werden mit dem Geld unterstützt. «Die Not der Menschen ist so mannigfaltig», fasste Rose Marie Kommnick vom Verein «Kleine Hände» die Dankbarkeit der sozialen Einrichtungen zusammen. «Die Spende gibt uns Planungssicherheit.»
 (Quelle: Jülicher Zeitung; http://www.az-web.de Ausgabe vom 12.03.2010 Foto: Beyß )

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Das Motiv des Ordens für die Session 2009/2010 erinnert an das Jubiläum "75 Jahre KG Maiblömche Lich-Steinstraß".07.02.2010 Einladung zur Kindersitzung der Karnevalsgesellschaft Maiblömche

Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden die Kinder aus den drei Spiel- und Lernstuben des Sozialdienst kath. Frauen Jülich zur Kindersitzung in das Festzelt nach Lich-Steinstraß eingeladen.

Bunt kostümiert, gut gelaunt machten sich die 37 Kinder unter Begleitung ihrer Betreuerinnen sternförmig aus der Gartenstraße, Berliner-Straße und Schweizer-Straße auf den Weg zur Kindersitzung. Bei gut gekühlter Limonade, Popcorn, Salzgebäck und einem leckeren Berliner erlebten die Kinder einen tollen karnevalistischen Sonntagnachmittag. Die fantastischen Tanzdarbietungen der unterschiedlichen Tanzgruppen, wurden besonders von den Mädchen mit großer Begeisterung, und dem Wunsch auch einmal auf der Bühne zu stehen, verfolgt.

Zum Ende der Sitzung war die Überraschung groß, als der hauptamtlichen Fachkraft des Sozialdienst kath. Frauen, Frau Berti Gierling, der Jubiläumsorden zum 75. Bestehen der KG Maiblömche verliehen wurde.

Nach gemeinsamen Singen und Schunkeln machten sich die Gruppen gegen 17.00 Uhr, mit dem Wusch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, auf den Heimweg.

Die Mitarbeiterinnen des Sozialdienst kath. Frauen, die Kinder aus den Spiel- und Lernstuben bedanken sich bei dem Vorstand der KG Maiblömche, insbesondere bei ihrem Vorsitzenden, Herrn Peter Wilden, für die kostenlose Bereitstellung der Eintrittskarten und die gute Bewirtung. Auf ein Wiedersehen zur Session 2010/2011 freuen wir uns schon jetzt.

 

Informationen zur Karnevalsgesellschaft  Maiblömche Lich-Steinstraß 1935 e.V., unter: www.maibloemche.de

 

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21.12.2009 Enrichment Technology unterstützt SKF in Jülich

Mit einer Spende über 1.400 Euro fördert Enrichment Technology den Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF). Das Geld kommt bedürftigen Kindern und Jugendlichen in Jülich und Umgebung zu Gute. Insbesondere das SKF-Angebot für die Kinder der Spiel- und Lernstuben an der Schweizer Straße in Jülich wird so unterstützt. Durch die Spende unterstreicht Enrichment Technology erneut sein soziales Engagement für die Region

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18.08.2009 Strahlende Gesichter «Links der Rur»

Jülich. Die Straßengemeinschaft «Links der Rur» hat bei strahlendem Sonnenschein ihr sechstes Straßenfest gefeiert. Das von Heribert und Brunhilde Hütten ins Leben gerufene Fest erfreut sich wachsender Beliebtheit bei den Bürgern.

 

Entlang der Altdorfer Straße und der Linzenicher Straße lockten zahlreiche Attraktionen wie zum Beispiel eine Tombola, Torwandschießen, Kinderschminken oder ein Kinderflohmarkt zahlreiche Gäste an.

Ortsvorsteher Peter Krautwasser organisiert schon seit langem die Veranstaltung mit, in der sich die Bürger näher kommen sollen und sieht dies als wichtigen Schritt zur Schaffung einer echten Nachbarschaft.

Harald Bleser von der SPD Jülich hat unter anderem die Handzettel im Viertel mit verteilt, die auf die Veranstaltung hinweisen. «Der Erlös des Festes kommt der Spiel- und Lerngruppe des Sozialdienstes Katholischer Frauen zugute» berichtet er.

Die Gruppe bietet allen Kindern des Viertels die Möglichkeit, dort nach der Schule betreut zu werden und gemeinsam unter Aufsicht die Hausaufgaben zu machen.

In den letzten Jahren waren vom Erlös unter anderem neue Holzbänke für die Bürger und ein neuer Sandkasten für die Kinder des Viertels angeschafft worden. Die Preise der Tombola, bei der unter anderem ein Fernseher als Hauptpreis wartete, wurden alle von Anwohnern gespendet.

Bleser zeigte sich beeindruckt von dem großen Engagement aller Beteiligten. Die technische Leitung hatte auch in diesem Jahr wieder Josef Esser übernommen, während die Angehörigen der Familie Hütten unter anderem den Ausschank, das Kinderschminken und das Torwandschießen betreuten.

«Ich finde es toll, dass mir alle so toll bei der Planung und den Vorbereitungen geholfen haben» freute sich Brunhilde Hütten. Das Schminken und Torwandschießen wurde von zahlreichen Kindern gerne in Anspruch genommen. Auch zwei Mitarbeiterinnen des Malteser-Hilfsdienstes, der ebenfalls das Straßenfest unterstützt, waren anwesend und zeigten allen Interessierten ihre Dienstfahrräder mit Blaulicht. Gemütlich wurde es abends beim ausklang im Zelt. Die Planungen für ein siebtes Straßenfest im nächsten Jahr laufen schon auf Hochtouren.

 (Quelle: Jülicher Zeitung; http://www.az-web.de Ausgabe vom 24.08.2009 dol/Foto: Dolfus)

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Glückliche Gesichter (Großbild anklicken)17.12.2008 Enrichment Technology unterstützt SKF in Jülich

Mit einer Spende über 1.000 Euro fördert Enrichment Technology den Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF). Das Geld wird sozial benachteiligten  Kindern und Jugendlichen in Jülich und Umgebung zu Gute kommen. Damit unterstreicht das im Bereich der Urananreicherungstechnologie tätige Unternehmen sein soziales Engagement für die Region Jülich.

Infos unter: http://www.enritec.com

 

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16.09.2008 Straßenfest links der Rur: Kuchen, Gegrilltes und Kinderschminken

Auch zwischenzeitlicher Regen trübte die gute Stimmung beim fünften „Straßenfest links der Rur" nicht. Geschützt von Zelten und dem Dach des Bierpavillons überstanden die Anwohner von Linzenicher Straße, Kirchberger Straße, Altdorfer Straße, Brückenkopf und Gartenstraße problemlos die Schlecht-Wetter-Phase. Kaffee und Kuchen, Gegrilltes und Getränke gab es zum kleinen Preis. Die Kinder konnten sich schminken lassen, Bügelbilder oder Fingerpuppen basteln oder Lebkuchenherzen dekorieren. Es fand außerdem ein Kinderflohmarkt statt. Ein eventueller Erlös des Straßenfestes soll der SkF-Einrichtung in der Gartenstraße und der Tierhilfe Jülich, die beim Aufbau der Zelte half, zu Gute kommen.

 (Quelle: Jülicher Zeitung Ausgabe vom 16.09.2008 dol/Foto: Dolfus)

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24.08.2008 Sommerfest "Links der Rur"  Ein gelungenes Sommerfest in gemütlicher Atmosphäre

Jülich. Der Einladung der Spiel- und Lernstube „Links der Rur" zum Sommerfest folgten zahlreiche Besucher unlängst in die Gartenstraße.

Bei Kaffee und Kuchen nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Gedankenaustausch in gemütlicher Runde, während die Kinder drinnen und draußen nach Herzenslust spielen konnten. Besonders die Tisch-Tennis-Wettspiele lockten zahlreiche Teilnehmer zu sportlichen Leistungen unter der Beobachtung von Bürgermeister Heinrich Stommel (Bild). Selbstverständlich gehörte das traditionelle Kinderschminken auch zum Programm.

 (Quelle: Jülicher Zeitung Ausgabe vom 22.08.2008 (ma.ho.)/Foto: Horrig)

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05.08.2008 Dank der Spende in die Erholung

Jülich. Das arbeitsintensive und erfolgreiche Schuljahr war abgeschlossen. Zur Erholung starteten die hauptberuflichen Mitarbeiterinnen der Spiel-und Lernstuben des Sozialdienst katholischer Frauen mit 24 Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren in das Abenteuer «Smokey´s Digger Camp» in Brühl. Eine großzügige Spende der Firma Metzeler Plastics machte die Reise möglich.

Bei strahlendem Sonnenschein erreichte die Gruppe ihr Feriendomizil. Bevor jedoch der Freizeitpark mit seinen über 100 Attraktionen und Shows in Angriff genommen werden konnte, mussten Gepäck, Getränke und Lebensmittel in den Tipi-Zelten untergebracht werden. Anschließend gab es jedoch kein Halten mehr und die Jugendlichen «erstürmten» den Park.

Atemberaubende Fahrgeschäfte wie die Achterbahn «Black Mamba», für sehr Mutige die Herausforderung «Talucan» oder die verschiedenen Wildwasserbahnen lockten. Das gemeinsame Abendessen enthielt stärkende Nahrung im Stile der Indianer, Gegrilltes und Rohkost fanden reichlich Zuspruch.

Die anschließende indianische Nacht gestaltete sich für einige der Jugendlichen spannend und ausgesprochen kurz. Dennoch gingen die Jugendlichen mit großer Vorfreude am nächsten Morgen, nach einem gemeinsamen ausgiebigen Frühstück, ein zweites Mal in den Freizeitpark.

So sorgten die vielen Erlebnisse und Eindrücke der verlebten Tage im Camp für ausgiebigen Gesprächsstoff auf der Heimfahrt.

Da die finanzielle Unterstützung großzügig ausgefallen war, entschlossen sich die Verantwortlichen, den Betrag zu teilen. Damit wird es möglich, auch für die Herbstferien eine Ferienmaßnahme für die jüngeren Kinder der Spiel- und Lernstuben zu planen.

 (Quelle: Jülicher Zeitung Ausgabe vom 05.08.2008 Foto: ??)

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10.07.2008 Mehr als ein Briefkasten für Wohnungslose

Jülich. «Wir katholischen Verbände sind bereit, kreativ und innovativ für die benachteiligten Menschen zusammenzuarbeiten, Synergieeffekte und vorhandene Ressourcen zu nutzen», betont Norbert Schoeller, hauptamtlicher Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins «In Via Düren-Jülich», einem Fachverband der Caritas, dessen Kerngeschäft die Wohnungslosenhilfe ist.

Seit 1993 in Düren tätig, hatte der Verein bereits vor zehn Jahren nach einer Bedarfserhebung erstmalig beschlossen, die «Situation für Menschen in Jülich nachhaltig zu verbessern, weil es für wohnungslose Jülicher sehr schwierig ist, nach Düren zu kommen».

Was bisher stets «an den Finanzen scheiterte», ist seit Februar umgesetzt. Ein glücklicher Umstand war hierbei der Umzug einer Caritasstelle ins Jülicher Altenzentrum St. Hildegard.

Drei katholische Verbände befinden sich nunmehr unter einem Dach in der Stiftsherrenstraße 7, der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Jülich und der SkF Düren und «In Via»; alle leisten «Menschen in sozialen Schwierigkeiten Rat und Hilfe».

Während der Kernbereich des SkF Düren die Schwangerenberatung ist, arbeitet die weit umfassende soziale Kooperative SkF Jülich - «In Via» darüber hinaus in einem Beratungsbereich, «in räumlichem und teilweise fachlichem Zusammenhang».

«Menschen, die keine Wohnung haben, befinden sich in einem schwierigen sozialen Prozess, in einer Abwärtsbewegung, die in die gesellschaftliche Isolation führt», bringt Schoeller die Problematik auf den Punkt.

Dem will die entstehende «Fachberatung für Wohnungslose» gemeinsam mit dem bereits bestehenden Beratungsangebot des SkF entgegenwirken. Neben Beratung und persönlicher Betreuung erfahren Hilfesuchende hier unter anderem Unterstützung in der Grundversorgung, der Wohnungs-, Ausbildungs- und Arbeitsplatzbeschaffung sowie im Umgang mit Schulden, der Problemklärung mit Behörden und lernen außerdem Begegnungsangebote kennen.

Ein wichtiger Punkt ist das Angebot einer Postadresse für Wohnungslose, damit sie «Existenz sichernde Leistungen beantragen können». Sie kann wie die soziale Beratung der beiden gemeinnützigen Vereine an jedem Werktag genutzt werden.

Darüber hinaus befindet sich die teilbetreute «In Via»-Wohngemeinschaft «Mitten drin» inzwischen komplett in Jülich und bietet neun Wohnungslosen (zurzeit sind es zehn) ab 21 Jahren bis zu zwei Jahren eine Heimat.

Während dieser Zeit erarbeiten Fachleute gemeinsam mit den Bewohnern ein Hilfeplanverfahren, das Maßnahmen zur Erreichung angestrebter Betreuungsziele vereinbart. «Wir müssen zurzeit überbelegen, weil der Bedarf so groß ist», bekräftigt Schoeller die «mehr als richtige Entscheidung, nach Jülich zu gehen».

Die Beratungsstelle des SkF Jülich bietet allen unterstützungsbedürftigen Menschen dienstags bis freitags von 9 bis 12 Uhr eine umfassende soziale Beratung. Montags und mittwochs berät «In Via»-Sozialpädagoge Guido Müller von 9 bis 11.30 Uhr, außerdem mittwochs nachmittags von 14 bis 16 Uhr zusätzlich Wohnungslose oder Menschen, die helfen wollen. Die Fachberatung in der Stiftsherrrenstraße 7 in Jülich ist telefonisch unter 02461/981900 erreichbar. Die Postabholung ist montags bis freitags von 9 bis 11.30 Uhr möglich.

 (Quelle: Jülicher Zeitung Ausgabe vom 10.07.2008 Foto: Jagodzinska)

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10.05.2008 Bücher und Kaufmannsladen für SkF Spiel- und Lernstube

Jülich. «Ein Mädchen, das nie gelesen hat, liest plötzlich jeden Tag ein Buch aus der Reihe «Freche Mädchen - freche Bücher», berichtete Pia Leifeld aus der Spiel- und Lernstube Schweizer Straße.

Andere der 49 Kinder, die dort kostenlos bei den Hausaufgaben betreut werden, freuten sich riesig, Micky-Maus-Hefte mit nach Hause nehmen zu dürfen.

Dieser glückliche Umstand ist den Spendern zu verdanken, die «Unmengen einwandfreier Bücher und Spielsachen» anlässlich der Osteraktion der Jülicher Tafel zur Verfügung stellten.

Emily Willkomm-Laufs, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Tafel, verteilte den Überschuss - ganz im Sinne der Spender - dorthin, «wo er gebraucht wird», an die drei Jülicher Spiel- und Lernstuben des Sozialdienstes Katholischer Frauen.

«Wir sind auf Spenden angewiesen und lassen uns natürlich so ein Angebot nicht entgehen, bei dem wir auch noch auswählen können», betonte Pia Leifeld. Eine Überraschung hatte sie bisher den Kindern noch vorenthalten, einen kompletten Kaufmannsladen.

Die Kinder reagierten begeistert. Ein Mädchen nahm sogleich als Verkäuferin hinter der Verkaufstheke Platz, andere Kinder stellten sich in einer Reihe an, um bedient zu werden. Neuwertige Bücher und Spielsachen bleiben in der Einrichtung, ältere Bücher durften die Kinder mit nach Hause nehmen. Auch Kindergärten profitierten von den Überschüssen der Osteraktion.

Zur Armutsprävention hat sich ein Runder Tisch gebildet, der unter anderem über die Spendenverteilung berät. Mitglieder sind bisher die Jülicher Tafel, die «Kleinen Hände», die Arbeiterwohlfahrt, das SPD-Kleiderlädchen, Samt und die Jülicher Spiel- und Lernstuben. Die Caritas-Kleiderkammer hat Interesse bekundet.

 (Quelle: Jülicher Zeitung Ausgabe vom 10.05.2008 Foto: Jagodzinska)

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20.04.2008 Spende für die Spiel- und Lernstube

Wie bereits seit nunmehr zwölf Jahren hat die Jülicher Metzeler Plastics GmbH - ein Werk der VitasheetGroup - auch 2007 wieder auf die Versendung von Weihnachtspräsenten verzichtet. Statt dessen ist es zu einer schönen Tradition geworden, Organisationen der Region zu unterstützen, die sich uneigennützig für das Wohlergehen bedürftiger Kinder einsetzen. Auch in diesem Jahr wurde wieder den Sozialdienst katholischer Frauen in Jülich (SkF) mit einem Betrag von 5 000 Euro finanziell unterstützt, um den vom SkF betreuten bedürftigen Kindern in den Sommerferien z.B. einen Ferienaufenthalt, gemeinsame Ausflüge oder auch die eine oder andere notwendige Anschaffung in den Einrichtungen des SkF zu ermöglichen. Renate Wilden nahm als SkF-Vorsitzende die Spende aus den Händen von Robert Hahn entgegen.

Info zu Metzeler Plastics GmbH  unter http://www.metzelerplastics.de

 (Quelle: Super Sonntag, Ausgabe vom 20.04.2008 Foto: Gisa Stein)

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23.03.2008 Mach Dich stark für starke Kinder

Gutes Beispiel: Die Spiel- und Lernstube des SkF in Jülich

Kreis Düren. Die Interessen von finanziell- und Sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen, liegen dem Caritasverband für die Region Düren Jülich ganz besonders am Herzen. Innerhalb der Kampagne Mach dich stark für starke Kinder" haben wir Ihnen in den vergangenen Wochen bereits eine Einrichtung vorgestellt, die ihre Zielsetzung auf die Förderung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet hat.

Heute möchte die Caritas das Projekt „Spiel- und Lernstube" des Sozialdienstes katholischer Frauen in Jülich näher darstellen. Die „Spiel- und Lernstube" ist in Trägerschaft des Sozialdienstes Katholischer Frauen Jülich, vor mehr als 30 Jahren ins Leben gerufen worden und betreut seit dem kostenlos alle Kinder und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter. Die Betreuung von Hausaufgaben, Spiel- und Bastelaktivitäten und das Organisieren und Durchführen von Ferienfahrten, sind nur einige von Dingen, die in Jülich von 17 geschulten Mitarbeitern sowie zwei Sozialpädagoginnen angeboten werden. Als Begleitung bei Hausaufgaben und Spielangeboten sind die Betreuer rund um die Uhr für die Kinder da und führen auf Wunsch der Eltern auch Elterngespräche in Schulen und pflegen Kontakte zu anderen Institutionen. Kindern aus finanziell- und sozial benachteiligten Familien wird es durch dieses Projekt ermöglicht, eine optimale Betreuung der Hausaufgaben und eine individuelle Förderung bei Leistungsschwächen zu erhalten. Dadurch möchte man versuchen ihr Leistungs- und Bildungsniveau zu erhöhen und der Chancengleichheit gegenüber Kindern aus sozial besser gestellten Familien ein Stück näher zu rücken. Auch Kinder aus Migrantenfamilien, deren Eltern sie aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse in Schrift und/oder Sprache kaum unterstützen können, erhalten so die Möglichkeit auf Gleichheit der Chancen. Ein weiterer Vorteil dieses Angebotes ist, dass es Kinder aus den verschiedensten Schulformen mit einander in positive Beziehung bringt. Die Kinder kommen aus über 19 verschiedenen Nationen und besuchen entweder die Grund-, Haupt- und Realschule, das Gymnasium, die Schule für Erziehung oder Förderschulen. In der Spiel- und Lernstube erhalten sie die Möglichkeit ihre Freizeit gemeinsam zu gestalten und können von- und miteinander lernen. Da das Angebot in den Lernstuben in der Schweizerstraße und der Gartenstraße so gut angenommen ist, wurde im letzten Jahr in Zusammenarbeit mit der Pfarrei St. Franz Sales, die 3. Einrichtung eröffnet. Alle 30 Plätze waren innerhalb kürzester Zeit belegt.

Finanziert wird das Projekt durch die Stadt Jülich, das Kreisjugendamt und durch Spenden. Ohne diese Spendengelder wäre der Unterhalt der Einrichtungen und Ferienfahrten nicht möglich. Das Projekt „Spiel- und Lernstube" in Jülich leistet durch seine Arbeit einen großen Beitrag zur Integration von Kindern und Jugendlichen in unsere Gesellschaft und versucht diese Kinder in ihren individuellen Fähigkeiten zu stärken, und das unabhängig vom gesellschaftlichen Status der Eltern.

Sollten wir Ihr Interesse an dem Projekt „Spiel-und Lernstube" des Sozialdienstes katholischer Frauen in Jülich geweckt haben, so wenden Sie sich doch an die folgende Adresse: Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Jülich, Stiftsherrenstraße 7, Telefon: 02461/50453, Fax : 02461/345628, E-Mail: skf-juelich@t-online.de. Falls Sie etwas dem SKF Jülich etwas spenden möchten, können Sie Ihre Spenden an das folgende Spendenkonto richten: Sparkasse Düren, Konto-Nr. 56697, BLZ 39550510.

Nähere Informationen zur Kampagne „Mach dich stark für starke Kinder" erhalten Sie auch im Internet unter www.mach-dich-stark-fuer-starke-Kinder.de

(Quelle: Super Sonntag, Ausgabe vom 23.03.2008)

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21.02.2008 Süße Spende für die Lernstube des SKF

Pünktlich zum Start des Rosenmontagszuges in Stetternich fing es an zu regnen. Das störte zwar weder die KG Schanzeremmele und ihr Prinzenpaar Prinz Franz-Josef l (Köhne) und Prinzessin Angelika (Staudte) noch die übrigen Zugteilnehmer. Doch da sich einige Besucher wohl doch vom Wetter abschrecken ließen, blieben etliche Kamelle übrig. Die wurden jetzt vom Präsidenten Willi Goder und dem Prinzenpaar den Kindern der Spiel- und Lernstube der SKF (Sozi-aldienst Katholischer Frauen) in Julich übergeben. Viel wird von dem Süßen diesmal wohl nicht übrig bleiben.

http://www.juelich.de/schanzeremmele/

(Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 21.02.2008; Foto privat)

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Die KG Maiblömche hat zur Kindersitzung 50 Kinder und Jugendliche aus der „Spiel und Lernstube" eingeladen.27.01.2008 Die KG Maiblömche möchte alle in den Karneval integrieren

Die KG Maiblömche hatte zur diesjährigen Kindersitzung 50 Kinder und Jugendliche aus der „Spiel und Lernstube" an der Schweizerstraße, geleitet vom Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF), eingeladen. Präsident Mike Schmitz betonte, dass in den Karneval auch karitative Institutionen einbezogen werden müssten. Die KG nehme diesen Anspruch sehr ernst. Als Vertreterinnen des SKF wünschten Renate Wilden und Berti Gierlings den Maiblömche eine erfolgreiche Session..

(Quelle: http://www.maibloemche.de/)

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09.12.2007 Baum erfüllt Kinderwünsche

In der Kleinen Kö in Jülich steht derzeit ein besonders geschmückter Tannenbaum. Die Kinder der Spiel- und Lernstube Nord, deren Betreuung durch den Sozialdienst katholischer Frauen übernommen und rein aus Spendengeldern finanziert wird, durften ihre Wünsche auf selbst gebastelten Baumschmuck schreiben. Die Mitarbeiter der umliegenden Geschäfte werden versuchen, diese Wünsche zu erfüllen, indem sje sich jeweils einen Wunschzettel vom Baum „pflücken". Bei der Weihnachtsfeier in der Spiel- und Lernstube am 18. Dezember um 17 Uhr wird es dann zur feierlichen Übergabe der Geschenke kommen.

(Quelle: Super Sonntag, Ausgabe Jülich vom 09.12..2007, (Foto: Gisa Stein)

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30.11.2007 Weihnachtsbasar in der Spiel- und Lernstube "Links der Rur" in der Gartenstraße 8

Herzliche Einladung zum Weihnachtsbasar am 30.11.2007 von 14:00 bis 17:00 Uhr.

 

Die Besucher erwartet ein großer Basar mit vielfältigen Weihnachtsdekorationen, Adventskränzen und vieles mehr. Eine Cafeteria mit selbstgebackenem Kuchen lädt zum verweilen ein.. Alle Kinder können weihnachtliche Bastelarbeiten fertigen, wie z. B. Faltsterne. Außerdem werden wieder Ansteck-Button zum Selbstgestalten angeboten.

 

Der SkF Jülich freut sich auf Ihr Kommen.

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27.11.2007 Mach dich stark für starke Kinder

Was verbirgt sich hinter dem Projekt „Spiel- und Lernstube“?
Die Spiel- und Lernstuben in der Trägerschaft des Sozialdienst katholischer Frauen, Jülich sind ein kostenloses Familien entlastendes Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter. Das Angebot umfasst die Betreuung der Hausaufgaben und Spiel- und Bastelaktivitäten. Außerdem werden Fahrten in den Ferien angeboten.

Ist es ein offenes Angebot oder eher ein Hort?
Es ist weder das eine noch das andere. Für alle Kinder gilt eine verbindliche Anmeldung durch die Eltern. Es besteht jedoch keine Verpflichtung jeden Tag zu kommen, und es ist keine Betreuung über Mittag. Dies zeichnet die Einzigartigkeit unseres Projektes aus, dass es auf Freiwilligkeit besteht bei einem konstanten Betreuungsteam.

Wer unterstützt die Kinder bei ihren Hausaufgaben?
17 geschulte Mitarbeiterinnen und ein Quotenmann, sowie 2 Sozialpädagoginnen begleiten die Kinder bei den Hausaufgaben und Spielangeboten. Um die Kontinuität und Qualität der Arbeit zu gewährleisten, übernehmen die Fachkräfte die Elterngespräche, Kontakte zu Schulen und anderen Institutionen.

Wie machen sie sich stark für Kinder?
Unsere Einrichtung ermöglicht es, dass Kinder aus sozial schwachen Familien eine optimale Betreuung der Hausaufgaben und eine individuelle Förderung bei Leistungsschwächen erhalten. Dies steigert ihr Leistungs- und Bildungsniveau und erhöht somit die Chancengleichheit gegenüber Kinder aus sozial besser gestellten Familien. Auch Kinder aus Migrantenfamilien, deren Eltern sie aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse in Schrift und/oder Sprache kaum unterstützen können, erhalten so die Möglichkeit auf Gleichheit der Chancen. Und letztendlich ist dies ein großer Beitrag zur Integration dieser Kinder und Jugendlichen in unsere Gesellschaft. So machen wir Kinder zu starken Kindern.

Aus welchen Schulen kommen die Kinder/ Jugendlichen, die ihre Einrichtung besuchen?
Wir haben Kinder aus allen Schulformen: Grund-, Haupt- und Realschule, Gymnasium, Schule für Erziehung, und Förderschule. Bei uns kommen Kinder zusammen, die normalerweise kaum ihre Freizeit miteinander verbringen würden., z. B. ein Förderschüler mit einem Gymnasiast. Sie lernen von- und miteinander.

Wie finanzieren sie ihre Projekte „Spiel- und Lernstuben“?
Hierbei handelt es sich um eine Mischfinanzierung durch die Stadt Jülich, des Kreisjugendamtes Düren und zu einem wesentlichen Anteil aus Spenden. Ohne diese Spendengelder wäre der Unterhalt der Einrichtungen und Ferienfahrten nicht möglich.

Wie wird das Angebot in Jülich angenommen?
In den Lernstuben „Schweizerstraße“ und „Gartenstraße“ wurden im letzten Jahr etwa 100 schulpflichtige Kinder aus 19 Nationen täglich betreut. Nach über 30-jähriger positiver Erfahrung mit unserem Konzept „Spiel- und Lernstube“ eröffneten wir in Kooperation mit der Pfarrei St. Franz Sales vor kurzem die 3. Einrichtung. Innerhalb kürzester Zeit waren alle 30 Plätze belegt. Eine Warteliste existiert auch schon.

Haben wir Ihr Interesse an unserer pädagogischen Arbeit geweckt?
Sollten wir Ihr Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit im Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Jülich geweckt haben, so wenden Sie sich doch an unsere Geschäftsstelle. Kontakt

Gerne können Sie auch unsere Arbeit finanziell unterstützten. Dies ist möglich über unserer Spendenkonto Spende

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24. bis 28. Sept. 2007 Großzügige Spende der Firma Metzeler Plastics aus Kirchberg ermöglicht Ferienfahrt

Nach fünf aufregenden Tagen im Center Park „Port Zelande" in den Niederlanden kehrten 19 Kinder im Alter zwischen 7 und 13 Jahren wieder nach Jülich zurück. Die Kinder besuchen in der Schulzeit die Spiel- und Lernstuben in der Schweizerstraße und in der Gartenstraße „Links der Rur'', die der Sozialdienst katholischer Frauen unterhält. Dank einer großzügigen Spende der Firma Metzler Plastics GmbH war es zum elften Mal möglich, dass diese tolle Ferienfahrt ins benachbarte Ausland unternommen werde konnte. Zahlreiche Aktivitäten, wie das Schwimmen im Spaßbad mit Wasserrutsche und Strudelbecken, die Besuche am Meer und das dortige Drachen steigen lassen, Muscheln suchen und Sandburgen bauen, ließ die Zeit wie im Fluge vergehen. Ein besonderes Erlebnis war der Besuch des Indoor Spielplatzes in unmittelbarer Nähe der Ferienhäuser. Dort amüsierten sich die Kinder beim Minigolfen, Cart-Fahren und beim Sky Hockey. Auch das Einkaufen in dem Market Dome auf dem Gelände des Parks bereitete ihnen viel Freude. Für das leibliche Wohl sorgten einige Betreuerinnen, die den Kindern nur Lieblingsgerichte kochten. In den beiden Ferienhäusern wurden abends die Spiel- und Bastelangebote von den Kids gerne genutzt, außerdem war die ein oder andere Tanzeinlage und Filmvorführung ein besonderer Höhepunkt. Der SkF und die „Ferienkinder" danken der Firma Metzeler Plastics, die diese tolle Reise ermöglicht haben.

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14.11.2007 Erlös des Straßenfests geht an Spielstube

Die Spiel- und Lernstube des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in Jülich freute sich jetzt über eine Spende von 430 Euro. Stadtverordneter Harald Bleser überbrachte das Geld - den Erlös des Straßenfests „Links der Rur". Vorsitzende Renate Wilden (2.v.r.) und Sozialpädagogin Utta Kühn (2.v.l.) verwenden die Spende für Lern- und Spielmaterial. Eine Zuwendung bekam auch der Malteser Hilfsdienst, der den Sanitätsdienst beim Fest übernommen hatte - Maximilian Jankowski (r.) nahm die 100 Euro entgegen.  (Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 14.11..2007, (ma.ho.)/Foto: Horrig

 

Das Straßenfest fand bereits am 14.09.2007 statt; siehe Bericht zum 14.09.2007.

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03.11.2007 Tag der offenen Tür an der
Katholischen Grundschule Jülich

- 40 Jahr Feier-

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Jülich präsentierte die seit dem Schuljahr 2007-2008 eingerichtete Offene Ganztagsschule. Zahlreiche Besucher informierten sich über das Angebot und die Qualität der Nachmittagsbetreuung.

 

Offene Ganztagsgrundschule. - Was ist das eigentlich?

 

v   Betreuungszeit während der Schulzeiten:

o     Montag bis Freitag von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

o     Abholzeiten zwischen 15.00 und 16.00 Uhr

 

v   Personal:

o     Pädagogische Grundbetreuung: 1 pädagogische Fachkraft

o     Hausaufgabenbetreuung: drei Nachmittage durch eine Lehrerin sowie tägliche Betreuung durch Lernhelferinnen

o     Kursangebote: tägliche Vermittlung von Angeboten durch Übungsleiterinnen und qualifizierte Honorarkräfte

o     Essensausgabe: durch eine Küchenkraft

 v Mittagessen:

o     Warme Mahlzeiten incl. Getränke ca. 2,50 € pro Tag und Kind.

o     Die Teilnahme ist verpflichtend.

v Angebote im Nachmittagsbereich:

o     Täglich von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr

o     Durchgeführt von qualifizierten Honorarkräften und Übungsleitern aus dem musischen, sportlichen und künstlerischen Bereich.

v Mögliche Kursangebote:

Beispiele:

o     Sport (Handball, Fußball, Turnen, Tanzen, Tennis)

o     Malwerkstatt

o     Töpfern

o     Laubsägearbeiten

o     Musisches Kursangebot

o     Spielerischer Einstieg Englisch (l. und 2. Klasse).

 v Freie Angebote:

Beispiele:

o     Gesellschaftsspiele

o     Spielen in der Legobauecke

o     Spielen mit dem Kaufladen

o     Rückzugsmöglichkeiten (Leseecke, Kassetten hören)

o     Spielen im Freien (z. B. Fußball, Seilchenspringen, Gummitwist)

o     Basteln mit unterschiedlichen Materialien (Karton, Windowcolour, Bügelperlen)

 v Ferienzeiten:

     Für die Ferienzeiten wird eine gemeinsame Regelung aller Jülicher Offenen Ganztagsschulen getroffen, die sich am Bedarf der Eltern orientiert. Die Teilnahme an einer betreuten Ferienmaßnahme bedarf einer gesonderten Anmeldung. Entstehende Mehrkosten hinsichtlich eines attraktiv gestalteten Ferienangebotes werden vorher mit Ihnen abgeklärt.

v   Kosten:
Die Elternbeiträge werden von der Stadt Jülich festgesetzt und enthalten eine soziale Staffelung nach Brutto-Jahreseinkommen und Anzahl der Geschwisterkinder in der oGTS (Bis 12.271 € wird kein, über 61.355 € der Höchst-Beitrag von 100 € erhoben (Stand März 2007).

v   Betreuungsvertrag:
Der Betreuungsvertrag wird mit dem Schulträger (Stadt Jülich) geschlossen; die Vertragslaufzeit beträgt ein Schuljahr. Die Elternbeiträge werden seitens des Schulträgers unter Berücksichtigung des Einkommens festgesetzt und monatlich eingezogen. Die Essensbeiträge werden zum Monatsende eines jeden Monats berechnet und eingezogen.

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14.09.2007 Spielefest in der Schweitzerstraße

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Jülich lädt für Freitag, 14.09.2007, von 14 bis 17 Uhr zum Spielefest an der Schweizer Straße ein. Vorgesehen sind unter anderem eine Kinderralley, ein Ballonwettbewerb und Spiele.

 

Spieleprogramm fördert Kontakt
Sozialdienst katholischer Frauen veranstaltet Lernfest in der Schweizer Straße

JÜLICH. Seit mehr als 30 Jahren arbeitet die Spiel- und Lernstube des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in der Schweizer Straße zum Wohle der Kinder und Familien in den umliegenden Wohngebieten. Zur Zeit betreuen elf ehrenamtliche Lernhelferinnen um die Leiterin und Diplom-Sozialpädagogin Pia-Maria Leifeld über 50 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Großzügige Spenden aus Firmen der Region ermöglichen der Einrichtung Erholungs- und Ferienfahrten. Auch in diesem Jahr gibt es in den Herbstferien eine mehrtägige Fahrt nach Holland. Nachdem zahlreiche Kinder neu hinzugekommen sind, veranstaltete die Spiel- und Lernstube nun ein Lernfest. Im Vordergrund stand hierbei, sich kennen zu lernen und miteinander in Kontakt zu treten. Ein umfangreiches Spieleprogramm machte es den Kindern nicht schwer, gemeinsam den Nachmittag zu verbringen. So startete auch ein Luftballonwettbewerb oder für die Größeren eine Stadtrallye, bei der es anschließend Preise gab. Die Helferinnen hatten im Vorfeld jede Menge Kuchen gebacken, so dass eine üppig gefüllte Cafeteria zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen lockte. Der Erlös daraus soll für die Anschaffung neuer Spiele verwendet werden. Ein Dank geht an die Sponsoren, die mit Geld- und Sachspenden die Spiel- und Lernstube unterstützen. (Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 02.10..2007, (ma.ho.)

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08.09.2007 Auch das Lernen geht durch den Magen
Jülich. Ahnungsvolle Menschen sprechen schon davon, dass es demnächst wieder die «Schulspeisung» à la Nachkriegsdeutschland geben wird. Denn viele Kinder bekommen nicht einmal eine vernünftige Mahlzeit am Tag. Seit es die Ganztagsgrundschulen gibt, ist «Kinderarmut» nicht mehr nur ein Wort, sondern erfahrbare Realität.

Beim Essen scheidet sich die Gesellschaft. Fall eins: Wegen des - wenn auch relativ bescheidenen - Beitrags für das Mittagessen melden Eltern ihre Kinder erst gar nicht für die freiwillige Ganztagsschule an. Fall zwei: Die Kinder sind zwar in der Ganztagsbetreuung, die Eltern zahlen aber nicht für das Essen. Was dann? Sollen ihre Kinder zusehen, wie die anderen futtern?

Verbindlich Nein. Das auf keinen Fall, sagt auch die Stadt Jülich. Irgendwie sind solche Fälle bisher geregelt worden, damit solche Kinder nicht zurückstehen müssen. Die Teilnahme am Mittagessen ist an den Ganztagsgrundschulen in Jülich verbindlich. Aus dem gutem Grund, dass alle etwas zu essen bekommen. Abgerechnet wird über die Stadtkasse.

Wenn die Eltern nicht zahlen, «geht der Vollziehungsbeamte hin», ../berichtet Gert Marx, Leiter des Schulverwaltungsamtes. Der Teller des Kindes bleibt auch dann nicht leer. «Wir versuchen zu helfen.» Sponsoren springen helfend ein. Und demnächst vielleicht auch das Land Nordrhein-Westfalen.

Die Stadt beantragt Geld aus dem Landesfonds «Kein Kind ohne Mahlzeit», der zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren «ein Instrument zur Bekämpfung von Kinderarmut und zur Unterstützung der Kommunen und der bedürftigen Kinder und Jugendlichen» eingerichtet wird. Der Fonds wird pro Schuljahr mit zehn Millionen Euro ausgestattet.

"Willkommen ist auch eine Verstärkung durch Sponsoren oder Spenden", heißt es weiter aus dem Ministerium für Schule und Weiterbildung.

Neue Belastung Verstärkung will das Land aber auch von den Städten und Gemeinden erhalten. Voraussetzung dafür, dass das Ministerium etwas Geld gibt, ist eine Beteiligung der Kommunen. Für diese wäre das eine neue Belastung. Bei angenommen Kosten von 500 Euro für das Essen im Jahr (200 Schultage, 2,50 Euro pro Essen), würde das Land 200 Euro pro Kind übernehmen, die Eltern ebenfalls, die Kommune 100 Euro.

Von den knapp 140 Kindern, die in Jülich eine offene Ganztagsgrundschule besuchen, werden 40 als bedürftig eingestuft. Die Stadt müsste also einen Anteil von 4000 Euro aufbringen. Allerdings ist das Essen hier etwas billiger als vom Ministerium kalkuliert: An den Jülicher Grundschulen kostet das Essen nur 2,20 Euro. Beliefert werden die Schulen von der Küche des Seniorenwohnheims an der Zitadelle.

Der Landesfonds «ist eine gute Idee, hätte aber etwas früher kommen müssen», meint Gert Marx. Hätten die Städte und Gemeinden vor den Ferien gewusst, was Sache ist, hätten sie die Eltern entsprechend informieren können - und vielleicht manche Anmeldung mehr bekommen. Wenn das Essen einen Euro weniger kosten würde, wären mehr Kinder dabei. Das haben viele Schulleiter dem Fachamt ../berichtet.

«Jetzt ist der Zug für einige schon abgefahren», sagt Marx. Denn nach den Herbstferien wird beim Land anhand der von den Kommunen gemeldeten Ist-Zahlen spitz abgerechnet. Und dabei sind es in der Regel doch gerade die Kinder aus den sozial schwächeren Familien, die von der Ganztagsschule profitieren. Aber "wenn sich die Kinder nachträglich melden, bekommen wir keinen Zuschuss".

Im Juni verkündete NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, dass "alle Kinder in Ganztagsschulen unabhängig von ihrer sozialen Lage ein gemeinsames Mittagessen einnehmen können. Das Problem wurzelt aber bei Kindern von Hartz-IV-Empfängern darin, dass die Berechnungsgrundlage für die Kosten des Mittagessens viel zu knapp bemessen ist. Deshalb wird sich Nordrhein-Westfalen im Bundesrat dafür einsetzen, dass die Berechnung des Regelsatzes verändert wird, um allen Kindern die Teilnahme am gemeinsamen Mittagessen in einer Ganztagsschule zu ermöglichen." Für Essen und Trinken gesteht der Gesetzgeber einem "Hartz-IV-Kind" 2,57 Euro pro Tag zu.
(Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 08.09.2007, (-ks-))

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03.09.2007 Mit nur elf Kindern gestartet: Offene Ganztagsschule an KGS. Förderung nicht gefährden.

Jülich. Wie ist es eigentlich mit der Einrichtung von freiwillig zu nutzenden Angeboten der Offenen Ganztagsschule (OGS) an der Katholischen Grundschule weitergegangen? Der Start erfolgte mit dem neuen Schuljahr, war im Ausschuss für Jugend, Familie, Schule und Sport zu hören.

Noch vor den Sommerferien waren seitens der Jülicher Verwaltung Gespräche mit dem Träger, dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), und der Schule geführt sowie ein Informationsabend für interessierte Eltern organisiert worden.

Auch wenn nur elf Kinder für die OGS-Angebote angemeldet wurden, waren die Beteiligten der Auffassung, den OGS-Versuch zu starten. Dies sei, so die Verwaltung, mit einer kleinen Gruppe und damit auch geringen finanziellen Mitteln vorübergehend und versuchsweise möglich, indem unter anderem bereits im Schulzentrum an der Linnicher Straße bestehende Ressourcen wie zum Beispiel Mittagstisch mit genutzt wurden.

Zudem waren keine Baumaßnahmen erforderlich. Die OGS kann die Cafeteria der Hauptschule mit nutzen, weshalb nur in den für die OGS notwendigen Raum investiert werden musste.

Die Bewilligung von Bundesmitteln für die OGS an der katholischen Grundschule lag bereits im Paket mit den anderen Ganztagsgrundschulen vor. Wäre die OGS nicht jetzt an der KGS eingeführt worden, wäre eventuell die finanzielle Förderung gefährdet gewesen.

(Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 03.09.2007, (-ks-))

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02.09.2007 39. Sales Kinderfest der Pfarrgemeinde St. Franz SalesSkF´ler Waltraut Cormann, Marga Vent und Utta Kuhn (v.l.n.r)

Der SkF ist der Pfarre St. Franz Sales verbunden, da sich im Pfarrgebäude auch die dritte SkF „Spiel- und Lernstube St. Franz Sales“ befindet. So war die Präsenz mit Bastelangeboten auf dem Pfarrfest eine Freunde für die Kinder und die SkF´ler Waltraut Cormann, Marga Vent und Utta Kuhn (v.l.n.r).

 

Buntes Treiben auf dem Schulhof
Ein Spieleparcours, bei dem es galt, Erbsen und Nägel zu schlagen, Dosen und Ringe zu werfen oder Enten zu angeln, war einer der Hauptanziehungspunkte beim 39. Sales-Kinderfest auf dem Schulhof der Grundschule Nord. Den Spielverlauf betreute der in der Pfarre St. Franz Sales gegründete Stamm der St. Georg Pfadfinder. Inmitten der nachmittäglichen Besucherströme wurden Kinder geschminkt; andere Kids saßen als Löwen bemalt in der Kinder-Eisenbahn oder begeisterten sich am Luftballonwettbewerb. Als Gaumenfreuden waren Gegrilltes, Waffeln oder Reibekuchen im Angebot. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) nutzte das bunte Treiben, sein neues Angebot der kostenlosen Hausaufgabenbetreuung vorzustellen, an der bereits 25 Kinder teilnehmen. „Wir sind auf Spenden angewiesen", ließ Sozialpädagogin Utta Kuhn nicht unerwähnt. (Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 08.09.2007 (ptj)/Foto:Jagodzinska

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01.09.2007 Straßenfest Linzenicherstraße

Unter dem Motto "Kinder und Jugendliche im Blick" beteiligt sich der SkF Jülich am Straßenfest Linzenicher Straße. Ganz in der Nähe - in der Gartenstraße - befindet sich seit 1996 die SKF Spiel- und Lernstube "Links der Rur".

Kennenlernen ist angesagt: Links der Rur wird gefeiert
Weg von der Anonymität, sich einmal kennenlernen und gemeinsam Gespräche zu führen war das Ziel des vierten Straßenfestes „Links der Rur". So taten sich am Samstag die entsprechenden Straßenzüge zusammen und luden zu einem bunten Nachmittag ein. Das Team um Harald Blaeser hatte gute Arbeit geleistet, denn der Zuspruch war recht groß. Ein dickes Lob ging an die „treibenden Kräfte" Heribert Hütten, Dr. Peter Krautwasser und Wilfried Stuke sowie alle anderen Beteiligten und die „gute Fee", Gisela Dreschmann. Für Jung und Alt gab es Unterhaltung satt. Die Damen der SkF-Spiel- und Lernstube bastelten eifrig mit den Kindern Buttons, Kinderschminken lockte ebenso, und bei einem kleinen Flohmarkt wechselte so manches lieb gewönne Stück seinen Besitzer. Die Besucher des Festes wurden außerdem mit Deftigem vom Grill und aus einer gut gefüllten Cafeteria versorgt, alles selbst gebackener Kuchen. Der Erlös des Straßenfestes soll der SkF-Spiel- und Lernstube zugute kommen.

(Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 03.09.2007 ((ma.ho.)/Foto: Horrig

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06.08.2007 Der erste Schultag lässt niemanden kalt: Trotz Badewetter beginnt für 330 Erstklässler der Ernst des Lebens. „Neue" OGS an der Linnicher Straße.

Jülich. So ein erster Schultag hat es ganz schön in sich. Ein wenig erschöpft blicken die i-Dötze der Katholischen Grundschule in Jülich auf ihre Hefte, die ersten Schreibübungen liegen bereits hinter ihnen. Das Thermometer zeigt 30 Grad Celsius an. „Doch, doch, es hat alles geklappt", sagt ein kleines blondes Mädchen, das verlegen lächelt, als sie auch noch dem fremden Besucher Fragen beantworten muss. Jetzt müssen nur noch die Tornister von den 70 Schulanfängern geschultert werden - und all die roten, pinken, grünen und blauen Schultüten nach Hause geschleppt werden. „Jedes Jahr werden die größer", meint die Klassenlehrerin mit Blick auf die Transportbehältnisse für Süßes und Spielzeug.

Ins Schwitzen kommt auch Schulleiter Fred Reinartz, der geduldig eine Mutter nach der anderen empfängt, um zu erklären, wie das funktioniert mit den Busverbindungen und den Anträgen für die Ganztagsbetreuung. Seit dem Beginn des Schuljahrs ist das Lehr-und Lerngebäude an der Linnicher Straße Offene Ganztagsschule (OGS), „ab halb zwei genau genommen", sagt Fred Reinartz. In der Zeit von 13.30 bis 16 Uhr steht eine Fachkraft des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Julien bereit, um die Grundschüler zu betreuen. Die Katholische Grundschule ist die letzte in Julien, die den Schritt zum Ganztagsangebot macht. Der Bedarf sei bisher einfach zu gering gewesen, begründet Reinartz.

Auch jetzt kann von gesteigerter Nachfrage nicht die Rede sein. 14 Anmeldungen von Eltern liegen bislang vor - und das bei 325 Schülern. Zusätzlich zum Bastel- und Spielangebot gibt es in den Nachmittagsstunden auch eine Hausaufgabenbetreuung. Drei Stunden pro Woche kümmert sich eine Lehrerin darum, dass die Rechen- und Schreibübungen der Grundschüler einigermaßen korrekt in die Hefte kommen.

Knapp 330 Schulanfänger hat Gert Marx, Leiter des Schulverwaltungsamts Julien, in seinen Büchern stehen. Insgesamt verzeichne er stabile Zahlen. Mit Ausnahme der Grundschule in Welldorf, für die nur 21 Neuzugänge gemeldet sind. Interessant wird die Verteilung der Schüler, wenn im Schuljahr 2008/2009 die Schulbezirke aufgelöst werden. Theoretisch können Eltern künftig selbst entscheiden, auf welche Grundschule sie ihr Kind schicken. „Womöglich müssen wir gegensteuern, um die Kapazitäten nicht zu überlasten", meint Marx. Sorgen müsse sich aber niemand machen: „Kinder aus dem Einzugsbereich einer Schule haben Vorrang."

Mit Glück verläuft die Einschulung dann so reibungslos wie in der Katholischen Grundschule. Einen Gradmesser dafür hat Rektor Reinartz in Form von Schultüten auf seinem Tisch liegen: „Die hat die ,Tafel' für bedürftige Kinder gespendet. Es ist aber keine einzige abgeholt worden."

(Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 07.08.2007, alex jung)

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05.07.2007 Der SkF sucht Ehrenamtler

Jülich. In der Geschäftsstelle des Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Julien, Stiftsherrenstrasse 7, findet dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 12 Uhr eine „Allgemeine Soziale Beratung" statt. Seit 1990 engagieren sich ehrenamtliche Mitarbeiter in der Beratungsstelle, unterstützen Menschen in individuellen Notsituationen und helfen beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen. Besonders wichtig ist es ihnen, ausreichend Zeit für ein persönliches Gespräch zu haben. Die Gesprächspartner sind geschulte Ehrenamtliche, die sich unter Begleitung von Sozialpädagogen zur Verfügung stellen. Derzeit werden weitere Mitarbeiterinnen gesucht. Der zeitliche Umfang beträgt ca. sechs Stunden monatlich am Vormittag. Infos bei Berti Gierling 02461/50453, oder bei der 1. Vorsitzenden, Renate Wilden, 02461/50088.

(Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 05.07.2007)

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23.06.2007 Erdbeeren bringen saftige Spende

Rheinische Landfrauen überreichen Erlös vom Kunsthandwerkerinnenmarkt an die OGS der GGS-Süd. Geld dient der Finanzierung des Essens in der Schule. Unterricht im Fach Hauswirtschaft angeboten.

Jülich. Lecker, süß und saftig - so schmecken die Erdbeeren am Besten. So schmecken sie aber nur, wenn sie frisch vom Feld geerntet geerntet werden. Das wissen nicht nur die Rheinischen Landfrauen aus dem Bezirk Jülich, das merkten auch die zahlreichen Besucher ihres Standes auf dem Jülicher Kunsthandwerkerinnenmarkt.

Sowohl die frische Frucht, als auch selbst gemachte Marmeladen hatten die Landfrauen mitgebracht. Von kleinen Kostproben angelockt, ließen sich die Passanten nur zu gerne von der Qualität der hiesigen Produkte überzeugen. „Ich bekomme jetzt noch Anrufe von begeisterten Leuten, die wissen wollen, wo sie diese geniale' Marmelade kaufen können", freute sich Margret Frings, Bezirksvorsitzende der Jülicher Landfrauen. Zu kaufen gibt es den Brotaufstrich allerdings nirgends, der Auftritt auf dem Kunsthandwerkerinnenmarkt war eine Ausnahme.

17 der aktiven Damen aus dem gesamten Kreis Düren hatten die Konfitüren im Vorfeld liebevoll zubereitet, zehn Frauen waren am Stand präsent. Den Erlös des Verkaufs wollten die Rheinischen Landfrauen für einen guten Zweck spenden. Marktorganisatorin Katarina Esser gab den entscheidenden Hinweis. Die Offene Ganztagsschule an der GGS-Süd (Promenadenschule) kam jetzt in den Genuss von 500 Euro. Auf Wunsch der Landfrauen setzen Renate Wilden und Claudia Gerken vom Träger Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) das Geld als Essenszuschuss für einkommensschwache Eltern ein. „Diese Finanzspritze ist uns natürlich sehr willkommen", betonte Claudia Gerken. „Wir haben viele Eltern, die den Beitrag für das Essen einfach nicht bezahlen können", schildert sie die unangenehme Situation vieler Familien.

Die Landfrauen hoben hervor, dass sie eine gesunde Ernährung gerne unterstützen. „Wir legen beim Verzehr Wert auf saisonale und regionale Produkte. Deshalb gab es die Erdbeeren auch jetzt und nicht zu Weihnachten. Das hätten wir nicht gemacht", sagte Maria Schäkel, Geschäftsführerin der rund 1400 Landfrauen im Kreis. Schnell räumte sie noch mit einem weit verbreiteten Irrtum auf: „Unsere Mitglieder sind nicht nur Bäuerinnen, fast die Hälfte sind einfach Frauen, die auf dem Land leben." Übrigens: Unter dem Motto „Landfrauen in der Schule" geben Mitglieder Unterricht im Fach Hauswirtschaft. (dol)

(Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 23.06.2007)

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03.06.2007 Spielend Deutsch lernen

Jülich: Viele Migrantenkinder kommen zum neuen Betreuungsangebot des SKF in der Artilleriestraße

Seit dem 17. April hat der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), Ortsgruppe Jülich, sein drittes kostenloses Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche in der Artilleriestraße 27 eingerichtet und bietet dienstags und freitags von 16 bis 18 Uhr Begleitung und Hilfe vor allem in schulischen Fragen an.

Zwei Betreuerinnen helfen den Kindern bei den Hausaufgaben: An vielen Tischen sitzen Mädchen und Jungen in der „Spiel- und Lernstube St. Franz Sales“ in Jülich über ihren Heften und Büchern und machen Hausaufgaben. Es wird geschrieben, gerechnet, dort hören sich zwei Mädchen gegenseitig Vokabeln ab. Zwei Frauen helfen hier und da den Kindern auf die Sprünge, führen die Schüler mit Ruhe und Geduld durch manche Schwierigkeiten, vor allem, wenn es um Fragen in Deutsch und Mathematik geht. Sehr diszipliniert wird hier an allen Tischen gearbeitet. Im kleinen Nebenraum sitzen lachend Mädchen und Jungen am Tisch und spielen Gesellschaftsspiele. Ihre Hausaufgaben sind fertig, aber sie möchten noch nicht nach Hause gehen. „Es ist so schön hier, die Lehrerinnen sind sehr nett, viel netter als in der Schule“, sagt ein 10-jähriger Schüler. „Wir waren zweimal beim Kopernikusstraßen-Fest ,Miteinander – Füreinander’ hier im Nordviertel, organisiert von Stadt Jülich und Pfarrgemeinde“, sagt Utta Kuhn, Diplom-Sozialpädagogin beim SKF. „Wir haben beobachtet, wie viele Kinder hier wohnen. Der Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde St. Franz Sales im Nordviertel war auf unsere Bitte hin gleich bereit, dem SKF Räume für die weitere Initiative im Pfarrheim zur Verfügung zu stellen.“

Vom ersten Tag an schellte das Telefon: Durch die Zeitung und durch die Schule, durch Flyer und Mundpropaganda wurde das Angebot schnell bekannt gemacht. „Vom ersten Tag an schellte das Telefon, so dass jetzt 30 Schülerinnen und Schüler angemeldet sind“, so Kuhn. „Heute sind 19 Mädchen und Jungen der 3. bis 6. Klasse gekommen“. Neben wenigen deutschen Kindern stammen die meisten aus Migrantenfamilien, aus Albanien, der Türkei oder Sri Lanka und dem Libanon. „Vierzehn verschiedene Nationen zählt das Nordviertel“, sagt Lore Schneiders vom Pfarrgemeinderat. „Das Zusammenleben untereinander oder auch mit der deutschen Bevölkerung ist schwierig“, ../berichtet Berti Gierling, Diplom-Sozialpädagogin beim SKF. Deshalb sei es wichtig, dass sich die deutschen Kinder mit den ausländischen Kindern auch außerhalb der Schule treffen, sich anfreunden, zusammen arbeiten und miteinander ins Gespräch kommen. Seit 35 Jahren engagiert sich der Sozialdienst katholischer Frauen Jülich bereits in der Spiel- und Lernstube Schweizer Str. in Jülich, seit fast 11 Jahren in der Gartenstraße „Links der Rur“. Utta Kuhn und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Waltraud Cormann haben die Arbeit hier in St. Franz Sales übernommen. Utta Kuhn hat ihren Arbeitsumfang erweitert, denn sie begleitet die Kinder zuvor in der „Spiel- und Lernstube Gartenstraße, links der Rur“ zusammen mit sechs Ehrenamtlichen, die sich 14-tägig abwechseln. Dann beginnt die Arbeit im Nordviertel. „Ich liebe Kinder und arbeite gern mit ihnen“, bekennt Utta Kuhn.

Mitarbeiterin hat gutes Gespür für Unterschiede: Und Berti Gierling ergänzt: „Sie hat ein gutes Gespür für die unterschiedlichen Kulturen und bringt eine große Toleranz gegenüber den Kindern und Familien mit und viel Verständnis.“ Waltraud Cormann hat die Spiel- und Lernstube Gartenstraße mit aus der Taufe gehoben. „Sie bringt viel Erfahrung mit“, so Gierling. „Wenn ich nach Hause komme, habe ich das Gefühl, etwas Gutes geleistet zu haben“, sagt die ehrenamtliche Helferin. Es ist verständlich, dass sich die Kinder hier wohlfühlen, denn soviel Zuwendung für jeden einzelnen Schüler, dazu fehlt die Zeit für den Lehrer im Klassenverband. „Jeder darf Fehler machen, es gibt keine Noten“, das befreit vom Leistungsdruck, sagen die Betreuer. Auch mit den Lehrern arbeitet der SKF gut zusammen.

(Quelle: Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, 03.06.2007 * 62. Jahrgang Nr. 22: Brunhilde Lütgemeier)

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16.04.2007 Anmeldungen für Offene Ganztagsschule an der KGS Jülich erbeten

JÜLICH. Mit Beginn des neuen Schuljahres wird auch die Katholische Grundschule (KGS) in Jülich eine Offene Ganztagsschule (OGS). Damit bieten dann alle fünf Jülicher Grundschulen ein Betreuungsangebot im Nachmittag. In seiner Januarsitzung hatte der Ausschuss für Jugend , Familie, Schule und Sport die Verwaltung mit der Einrichtung einer Offenen Ganztagsschule an der KGS beauftragt. Als Träger des Betreuungsangebotes sollte nach Möglichkeit der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) gewonnen werden, der bereits seit Sommer 2005 erfolgreich Träger der OGS an der Gemeinschaftsgrundschule Süd ist und damit über ausreichend Erfahrung verfügt, teilte jetzt die Stadtverwaltung mit. Interessierte Eltern haben noch laut Stadtverwaltung Jülich bis zum 20. April Gelegenheit, ihr Kind für die offene Ganztagsschule anzumelden. Bei Bedarf wird es kurzfristig einen Informationsabend zum Thema geben. Die Verwaltung hat bereits entsprechende Förderanträge bei der Bezirksregierung gestellt.
(Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 16.04.2007)

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22.03.2007 SkF bietet weiteres Betreuungsangebot in der Pfarre St. Franz Sales

JÜLICH. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) richtet ein weiteres kostenloses Betreuungsangebot am Nachmittag ein. Familien mit schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen wird ab Dienstag, 17. April, kompetente Begleitung und Hilfe angeboten -zunächst an zwei Tagen, nämlich dienstags und freitags von 16 bis 18 Uhr. Die Pfarre St. Franz Sales stellt im Pfarrhaus, Artilleriestraße 27, dafür Räume zur Verfügung. Anmeldungen nimmt der SkF ab sofort entgegen. Ansprechpartnerinnen sind Utta Kühn und Berti Gierling, Tel. 02461/50453 oder 0160/ 1587404 oder per Email skf-juelich@t-online.de. (dol)

(Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 22.03.2007)

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17.03.2007 Hilfe auf vielen Bildern sichtbar (Spende von Metzeler Plastics)

Sozialdienst katholischer Frauen erhält 5000 Euro von Metzeler Plastics

Jülich. „Wir möchten sehen, was mit unserem Geld gemacht wird", begründet Industrial Director Robert Hahn die Entscheidung der Metzeler Plastics GmbH, ein Werk der VitasheetGroup, auf Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter zu verzichten und statt dessen regionale Organisationen zu unterstützen, die sich für das Wohlergehen von bedürftigen Kindern einsetzen. Dankesbilder der begeisterten Kinder, die dank der Spenden tolle Erlebnisse auf Sommerferienfahrten genießen dürfen, zieren die Firmenflure.

Lern- und Spielstuben

Eine großzügige Spende - 5000 Euro in diesem Jahr - erhielt erneut der Sozialdienst katholischer Frauen, der jeweils eine Lern- und Spielstube in der Schweizer Straße und in der Gartenstraße unterhält. Gut 90 Kinder vom ersten bis zum zehnten Schuljahr werden in den Einrichtungen bei den Hausaufgaben betreut.

Auch die eine oder andere notwendige Anschaffung ist dank der Spende möglich. (ptj)

(Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 17.03.2007; Foto Jagodzinska)

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17.03.2007 Eine komplette Klasse fehlt Gemeinschaftsgrundschule in Welldorf schon vor dem Wegfall der Schulbezirke von Abwanderung betroffen. Die Stadt will gegensteuern und sanieren.

Redakteur Karl Stüber

Jülich. Im nennenswerten Umfang hat die Stadtverwaltung trotz noch existierender Schulbezirke Ausnahmegenehmigungen für Eltern erteilt, die ihre Sprösslinge nicht auf die Gemeinschaftsgrundschule Ost (GGS Welldorf) schicken können oder wollen.

Auf Nachfrage von Wolfgang Gunia (CDU) erklärte Kämmerer Andreas Prömpers im Ausschuss für Jugend, Familie, Schule und Sport, dass aus dem Einzugsgebiet der Welldorfer Schule derzeit 16 Kinder die Katholische Grundschule besuchen, 10 die GGS Nord und 8 die GGS Süd, insgesamt immerhin 34. Der GGS Ost fehlt also eine komplette Klasse. Dies sei auf begründeten Antrag hin möglich - zum Beispiel bei Berufstätigen, die ihre Kinder in der Nähe des Arbeitsplatzes untergebracht wissen wollen. Zudem hätten die gewünschten Zielschulen noch über Kapazitäten verfügt, um den Elternwünschen gerecht zu werden, sagte Prömpers. Mit nur 20 Anmeldungen für das kommende Schuljahr bleibt die GGS Ost laut Verwaltung weit hinter der Prognose zurück. Hier war mit 35 gerechnet worden. Lohnt es sich also überhaupt noch, in diese Schule kräftig zu investieren und Angebote im Rahmen der Offenen Ganztagsschule (OGS) zu schaffen?

Hausgemacht

Die Antwort von Politik und Verwaltung im Ausschuss für Jugend, Familie, Schule und Sport lautet eindeutig ja. Denn das Problem der Ostschule ist im wahrsten Sinne „hausgemacht". Der Komplex ist in schlechtem Zustand. Kein Wunder also, dass Eltern ihre Kinder lieber woanders beschulen lassen, hat die Stadt Jülich erkannt. Nun soll - vor dem endgültigen Wegfall der Schulbezirksgrenzen - diese Einrichtung dauerhaft gesichert und wettbewerbsfähig gemacht werden. Es wird kräftig saniert und umgebaut. Von den rund 190 Zöglingen dieser Bildungs- und Erziehungsstätte nehmen 29 die OGS-Angebote wahr. Das ist vergleichsweise ein recht hoher Anteil, war zu hören.

Mittel bewilligt

Bundesmittel zum Um- bzw. Ausbau, für Schulhofgestaltung und Einrichtung wurden bereits in Höhe von 345 000 Büro bewilligt. Die Offene Ganztagsschule an der GGS Ost wird um einen Speise-, einen Mehrzweck- und einen Büroraum erweitert. Im Haushaltsentwurf sind für die Aufstockung und die Sanierung des eingeschossigen Gebäudes 150 000 Euro und eine darüber hinaus gehende Verpflichtungsermächtigung in Höhe von einer Million Euro fürs nächste Jahr vorgesehen. Mitte dieses Jahres soll die konkrete Planung aufgenommen werden, Mitte 2008 rücken die Handwerker an. Vielleicht wird es dann auch endlich gelingen, die bereits seit dem Jahre 2003 wiederholt ausgeschriebene Stelle eines Konrektors zu besetzen.

Mit wesentlich geringerem Aufwand kann die Katholische Grundschule (KGS) für Ganztags-Angebote und die Zukunft fit gemacht werden. Ab dem nächsten Schuljahr sollen rund 20 Kinder unter der Betreuung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in den Genuss der freiwilligen Angebote kommen. Im Schulzentrum an der Linnicher Straße kann dies „ohne bauliche Maßnahmen" ermöglicht werden. Für die Essensausgabe wird die Infrastruktur der benachbarten Hauptschule genutzt. Die Verwaltung trifft nun alle Vorkehrungen. (-ks-)

(Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 17.03.2007; Foto Jagodzinska)

 

Offene Ganztagsschulen: Stadt muss kräftig zuzahlen

Jülich. Die Angebote im Rahmen der Offenen Ganztagsschule (OGS) kosten Geld. Für die Schaffung der Infrastruktur gibt es einen einmaligen Zuschuss des Bundes. Das Land trägt in der Regel zur Finanzierung des laufenden Betriebes 820 Euro pro Platz und Jahr bei. 410 Euro pro Nase muss die Stadt aufbringen - und möglichst über die Eltern «refinanzieren». Dies können viele Erwachsene mit Blick auf ihre Einkommenssituation nur bedingt leisten. Deshalb sind die Beiträge sozial gestaffelt. Das führt in Jülich zu gravierenden Unterschieden je nach Schule. Während bei der GGS West ein Plus von 4460 Euro erzielt wurde und Eltern der GGS Ost von der Stadt mit «nur» 1460 Euro bezuschusst werden mussten, sieht es bei der GGS Nord mit minus 4390 Euro schon weniger erträglich aus. Besonders schlecht funktioniert das Einsammeln von Beiträgen bei Erziehungsberechtigten an der GGS Süd. Dort muss die Stadt als Schulträger 11.590 Euro beisteuern. Der Grund: Im Einzugsbereich dieser Einrichtungen leben erheblich mehr Hartz IV-Empfänger als in anderen Ortslagen. Zusätzlich zu den Eigenanteilen müssen die Erziehungsberechtigten täglich zwei Euro fürs Mittagessen und 0,20 Euro für Getränke zahlen.

Um soziale Ausgrenzung zu vermeiden, will die Stadt das Minus bis auf Weiteres ausgleichen.

(Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 17.03.2007)

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08.03.2007 Lich-Steinstraß. Das amtierende Dreigestirn der KG Maiblömche Lich-Steinstraß beendete die Karnevalssession mit dem Besuch von caritativen Einrichtungen in Jülich, um überschüssige Kamelle an Bedürftige zu vergeben.

Die Süßigkeiten, die im Rosenmontagszug nicht unters närrische Volk gebracht wurden, gingen an den Kindergarten «Rappelkiste» in Lich-Steinstraß, die «Jülicher Tafel», das Altenzentrum St. Hildegard sowie die Spiel- und Lernstube Schweitzer Straße des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF).

Zudem danken die Maiblömche allen Gästen für deren Kommen an den Karnevalstagen und bei allen freiwilligen Helfern fürs gute Gelingen. Das Foto von der Kamellenübergabe zeigt Prinz Peter Wilden (v.l.), Prinzenführer Carsten Cremanns, Bauer Gerd-Willi Cremanns sowie Renate Wilden und Birgit Stroch vom SkF.

(Quelle: Aachener Zeitung, Lokalausgabe Jülich vom 08.03.2007)

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Spendenkonto:

Sparkasse Düren

Konto: 56697

BLZ 395 501 10

Sozialdienst katholischer Frauen e. V.

Ortsverband Jülich
Stiftsherrenstraße 7, 52428 Jülich
Telefon: 0 24 61/5 04 53, Telefax 02461/ 342658

Email skf-juelich@t-online.de Internet: www.skf-juelich.de